Rosige Zeiten Juni 2013

Ihr Duft stimmt versöhnlich, er tröstet das Herz und erfreut die Seele. Eher ungewöhnlich ist die Anwendung der attraktiven Rose als Heilpflanze. Die wirksamsten Arten sind Rosa gallica (Essigrose), Rosa canina (Hundsrose), Rosa centifolia (die Hundertblättrige) und Rosa damascena (duftintensive Strauchrose). Unwillkürlich möchte der Betrachter den Duft der Blüten erschnuppern. Geht es Ihnen auch so? Die ätherischen Öle der Blüten sind geradezu euphorisch stimmend.                                          
Das bei der Wasserdampfdestillation gewonnene Rosenöl kann vielfältig eingesetzt werden. In der Aromatherapie, für die Parfumindustrie und als Zutat in Körperpflegeprodukten wird es verwendet. Bei der Dampfdestillation entsteht des weiteren das sogenannte Rosenwasser. Dieses findet seine Verwendung auch in der Nahrungsmittelherstellung. Die Zubereitung von Edelmarzipan wäre ohne Rosenwasser undenkbar. Angebotene Rosenöle sind in der Qualität sehr unterschiedlich. Sie müssen unbedingt von guter Qualität sein, da sie sich in weiteren Reifungsprozessen sehr schnell zersetzen können. Die daraus entstehenden Verbindungen können die Haut reizen und Allergien erzeugen. Am besten lagern diese Öle kühl und lichtgeschützt. Ganz besonders wertvoll (und dementsprechend teuer) ist das Hagebuttensamenöl, auch Wildrosenöl genannt. In diesem Pflegeprodukt der Luxusklasse  wirkt der sehr hohe Anteil an hoch ungesättigten Fettsäuren. Die Haltbarkeit ist leider dadurch sehr begrenzt, da diese Fettsäuren gern mit Sauerstoff reagieren und das Öl ranzig werden lässt. Geerntet werden Hagebutten von wilden Rosen. Allerdings duftet dieses Öl nicht! Falls ein Rosenduft dieses Wildrosenöl begleitet, so wurde ätherisches Rosenöl nachträglich dazugegeben. Ätherisches Rosenöl von guter Qualität kann auch innerlich angewendet werden. Ca.100g Honig verrührt man mit 1 Tropfen Öl und isst täglich 2-3 Teelöffel davon. Hier entfaltet sich die wohltuende Wirkung für die traurige Seele. Es ist allerdings nicht schwer den Duft der  Rosenblütenblätter und die herz- und nervenstärkenden Inhaltsstoffe aus den Blüten zu gewinnen. In der Regel „schmeckt“ einem der Duft, welche die Nase mag. Sie können alle duftenden Rosen auch aus dem eigenen Garten verwenden. Selbstverständlich sollten diese ohne Pestizide gewachsen sein. 
Die einfachste Zubereitung ist die des Tees. Pro 200ml Tasse 1 Teelöffel getrocknete oder 1 Esslöffel frische, zerkleinerte Rosenblüten mit nicht mehr kochendem Wasser übergießen. Abdecken nicht vergessen! Nach 6-8 Minuten die Kondenzwassertropfen des Deckels in den Tee tropfen lassen und die Blätter abseihen. In diesen Tropfen verbergen sich viele der ätherischen Rosenöle. Sollten Sie Rosenblüten selbst ernten, so tun Sie dieses bis 10 Uhr vormittags, da ist der Gehalt an Ölen besonders hoch. Ich empfehle Ihnen auch mal eine Mischung mit Grün- oder Schwarztee auszuprobieren. Im Handel erhalten Sie z.B. den edlen Rosenknospentee. 
Die Rose ist auch als homöopathisches Arzneimittel einzusetzen. Die homöopathisch aufbereitete Hundsrose (Rosa canina) kann möglicherweise für tief unglückliche Menschen geeignet sein, die sich nur noch treiben lassen, die energielos sind  und resignieren. Menschen, die ein homöopathisches Arzneimittel aus Pflanzen benötigen, zeigen allgemein identische Charakterzüge. Sie sind sehr sensibel, alles berührt sie, sie sind sehr anpassungsfähig, vergessen dabei aber sich selbst. Rosa canina ist ebenfalls in Erwägung zu ziehen, wenn körperliche Erkrankungen wie HERZLEIDEN, Blasen- und Nierenleiden und Probleme der weiblichen Organe auftreten.

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Naturheilpraxis Heidi Schröder

 

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Heidi Schröder; ©  Fotografie Nadine Marga
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